Der Vorname-Fime von Sönke Wortmann

Es geht um den Vornamen eines zukünftigen Erdbewohners. Er soll Adolf heißen, wie der werdenden Vater ankündigt. Er tut das bei einem indischen Essen, zu dem sein Bruder, ein Literaturprofessor und seine Frau, eine Gymnasiallehrerin, geladen haben. Dabei ist noch ein langjähriger Freund des Gastgeberpaares, ein Klarinettist, und später die zukünftige Mutter des kleinen Adolfs, dabei. Natürlich bricht ein Streit über die Namensgebung aus, der mal wieder versiegt, dann wieder aufflammt und irgendwann im Grundsätzlichen endet. Schauspieler und Regisseur bemühen sich redlich das Ganze auf dem Niveau der Komödie zu halten und es nicht zu einem Psychospiel zwischen den Akteuren abgleiten zu lassen. Das gelingt nur teilweise. Die Schauspieler agieren aufgrund dieses Vorhabens oft auf der Oberfläche, so das mir der Film nicht wie ein Film sondern wie verfilmtes Kabarett vorkam. Irgendwie hats einfach an Tiefe gefehlt, die eine Kmödie durchaus auch erreichen kann.