Paul Auster: 4321

Auster
Paul Auster war der Hermann Hesse meiner 20er Jahre. Da waren seine Bücher ein Versprechen auf ein Leben, das ganz dem Zufall hingegeben ist, das leuchtet durch die Literatur, das von dem Werden und Vergehen der Liebe und des Begehrens bestimmt wird, das meine Sehnsucht nach dem labyrinthischen New York immer wach hielt, das immer Stoff bietet für ein eigenes, großes Buch, ob geschrieben oder nicht. Und nach dem gewaltigen Roman 4321 fühlte sich mein in die Jahre gekommenes Dasein wieder so an, vielleicht ein bisschen weniger pathetisch aber genauso hoffnungsvoll und lebenslustig.